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Die Ziegelei kann ab dem 5. Mai 2019 am 1. und 3.  Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Wenn Sie außerhalb dieser Zeiten zu uns kommen wollen, so nehmen Sie Kontakt auf.

Geschichte

Überblick

In Aufzeichnungen aus dem Jahr 1535 wird eine „Erzbischöfliche Ziegelei“ am heutigen Standort erwähnt. Handstrichziegel wurden im Feldbrandofen gebrannt und für den schlossartigen Ausbau der bischöflichen Residenz in der Burganlage von Bremervörde verwendet. Erwähnt werden die Zahlen 7.000 Dachziegel und 43.000 Mauersteine pro Jahr.

Im Jahr 1840 gründete der Landwirt Johann Pape eine neue Ziegelei als Nebenbetrieb des Hofes. Er baute die noch heute erhaltene Tretbahn, zwei Trockenschuppen, den Brunnen und einen mit Torf betriebenen Einkammerbrennofen. Ziegelsteine und Dachziegel wurden im Handstrichverfahren hergestellt.

Nach der Umstellung auf Maschinenproduktion der Rohlinge im Jahr 1902 wurde 1912 der Hoffmannsche Ringofen fertiggestellt, durch den die Produktionsrate erheblich gesteigert werden konnte.

Unterbrochen durch die beiden Weltkriege war die Ziegelei Pape bis Ende 1973 in Betrieb.

Nachdem die Anlage 1976 unter Denkmalschutz gestellt wurde, eröffnete nach grundlegender Sanierung mit Hilfe diverser Fördermittel der 1997 gegründete Verein "Ziegelei Pape, Bevern e.V." im Jahr 2000 das heutige Industriemuseum.

 

Die Geschichte der Ziegelei Pape, aufgeschrieben von Günther Ropers, Ehemann der ehemaligen Eigentümerin der Ziegelei Inge Ropers, geb. Pape, einer Ur-Ur-Enkelin des Gründers unserer Ziegelei, kann hier nachgelesen werden.

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